Tagesimpuls - Erzabtei Beuron (2022)

Dienstag der 20. Wocheim Jahreskreis

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Tagesgebet

Gott, alles Gute, das wir wollen,

hast du uns eingegeben,

und du hilfst uns, es zu vollbringen.

Du berufst Männer und Frauen,

alles zu verlassen, um Christus nachzufolgen.

Führe sie auf dem Weg des Heiles,

gib, dass sie sich um den Geist der Armut

und der Demut mühen

und dir und den Menschen dienen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus. (MB 1036)

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Oder ein anderes Tagesgebet

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Jahr I

Zur Lesung Die Midianiter waren Beduinen, die ihr Stammesgebiet am Golf von Akabahatten, aber ihren Machtbereich zuzeiten bis nach Palästina und demOstjordanland ausdehnten. Von ihrer Zurückweisung durch Gideon, denbedeutendsten der „Richter“ (um 1100 v. Chr.), erzählen die Kapitel 6-8 desRichterbuches. Die heutige Lesung enthält die Berufungsgeschichte Gideons.Darin kehren manche Züge wieder, die uns aus der Berufung des Mose bekanntsind: Auftrag, Israel zu retten; Einwand des Berufenen; Zusicherung göttlicherHilfe und Gewährung eines Zeichens. Am Schluss wird die Gründung einesJahwe-Heiligtums in Ofra (in der Nähe von Sichem) berichtet. Nicht um dieRuhmestaten eines Menschen geht es in diesem und den folgenden Kapiteln dembiblischen Verfasser; die Rettung Israels soll deutlich als Tat Gottes, nichtals Menschentat sichtbar werden. - Ex 3,10-12; 4,1-9; Lev 9,24; 1 Kön 18,38; 1 Chr 21,26; 2 Chr 7,1; Ex 33,20; Gen 33,20; Ex 17,15; 1 Sam 14,35.

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ERSTE Lesung

Ri6, 11-24a

Gideon, geh und befrei Israel: Ich sende dich

Lesungaus dem Buch der Richter

Injenen Tagen

11kam derEngel des Herrn und setzte sich unter die Eiche bei Ofra, die demAbiësriter Joasch gehörte. Sein Sohn Gideon war gerade dabei, in der KelterWeizen zu dreschen, um ihn vor Midian in Sicherheit zu bringen.

12Daerschien ihm der Engel des Herrn und sagte zu ihm: Der Herr sei mit dir,starker Held.

(Video) musikalische Gedanken zum Sonntag: Palmsonntag

13DochGideon sagte zu ihm: Ach, mein Herr, ist der Herr wirklich mit uns? Warum hatuns dann all das getroffen? Wo sind alle seine wunderbaren Taten, von denen unsunsere Väter erzählt haben? Sie sagten doch: Wirklich, der Herr hat uns ausÄgypten heraufgeführt. Jetzt aber hat uns der Herr verstoßen und uns der FaustMidians preisgegeben.

14Dawandte sich der Herr ihm zu und sagte: Geh und befrei mit der Kraft, die duhast, Israel aus der Faust Midians! Ja, ich sende dich.

15Erentgegnete ihm: Ach, mein Herr, womit soll ich Israel befreien? Sieh doch,meine Sippe ist die schwächste in Manasse, und ich bin der Jüngste im Hausmeines Vaters.

16Dochder Herr sagte zu ihm: Weil ich mit dir bin, wirst du Midian schlagen, als wärees nur ein Mann.

17Gideonerwiderte ihm: Wenn ich dein Wohlwollen gefunden habe, dann gib mir ein Zeichendafür, dass du selbst es bist, der mit mir redet.

18Entferndich doch nicht von hier, bis ich zu dir zurückkomme; ich will eine Gabe fürdich holen und sie vor dich hinlegen. Er sagte: Ich werde bleiben, bis duzurückkommst.

19Gideonging ins Haus hinein und bereitete ein Ziegenböckchen zu sowie ungesäuerteBrote von einem Efa Mehl. Er legte das Fleisch in einen Korb, tat die Brühe ineinen Topf, brachte beides zu ihm hinaus unter die Eiche und setzte es ihm vor.

20Dasagte der Engel Gottes zu ihm: Nimm das Fleisch und die Brote, und leg sie hierauf den Felsen, die Brühe aber gieß weg! Gideon tat es.

21DerEngel des Herrn streckte den Stab aus, den er in der Hand hatte, und berührtemit seiner Spitze das Fleisch und die Brote. Da stieg Feuer von dem Felsblockauf und verzehrte das Fleisch und die Brote. Der Engel des Herrn aber warGideons Augen entschwunden.

22Alsnun Gideon sah, dass es der Engel des Herrn gewesen war, sagte er: Weh mir,Herr und Gott, ich habe den Engel des Herrn von Angesicht zu Angesicht gesehen.

23DerHerr erwiderte ihm: Friede sei mit dir! Fürchte dich nicht, du wirst nichtsterben.

24Gideonerrichtete an jener Stelle einen Altar für den Herrn und nannte ihn: Der Herrist Friede.

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Antwortpsalm

Ps85 (84), 9.11-12.13-14 (R: 9b)

RFrieden verkündet der Herr seinem Volk. - R

(GL neu 633, 5)

9 Ich will hören, was Gott redet:

II. Ton

Frieden verkündet der Herr seinem Volk

und seinen Frommen,

den Menschen mit redlichem Herzen. - (R)

11 Es begegnen einander Huld und Treue;

Gerechtigkeit und Friede küssen sich.

12 Treue sprosst aus der Erde hervor;

Gerechtigkeit blickt vom Himmelhernieder. - (R)

13 Auch spendet der Herr dann Segen,

und unser Land gibt seinen Ertrag.

14 Gerechtigkeit geht vor ihm her,

und Heil folgt der Spur seinerSchritte. - R

(Video) musikalische Gedanken zum Sonntag: 2. Adventssontag 2021

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Jahr II

Zur Lesung In Kap. 25-32 stehenDrohweissagungen gegen sieben Völker: die ganze Völkerwelt, die Jahwe in dieHand Babels gegeben hat. Eine ganze Reihe von Weissagungen richtet sich gegenTyrus, die führende phönikische Stadt während der Königszeit Israels (26,1 bis28,19). Die heutige Lesung ist ein Gerichtswort gegen den Fürsten (oder„König“, V. 12) von Tyrus. Was in Kap. 26-27 über die Stadt gesagt war,verdichtet sich hier auf die Person des Fürsten, der diese Stadt verkörpert.Vor allem wird ihm Hochmut vorgeworfen. Reichtum, Macht, Weisheit: allesbesitzt dieser König, er fühlt sich wie ein Gott. Welcher Gott kann ihm etwasgeben oder etwas nehmen? Aber Jahwe sagt ihm: Du bist ein Mensch, du wirststerben wie alle die anderen, die du verachtest. - Gen 3,5; Jes 14,13-15; 2Thess 2,4; Jes 31,3.

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ERSTE Lesung

Ez28, 1-10

Du bist nur ein Mensch und kein Gott, obwohl duim Herzen geglaubt hast, dass du wie Gott bist

Lesungaus dem Buch Ezechiel

1DasWort des Herrn erging an mich:

2Menschensohn,sag zum Fürsten von Tyrus: So spricht Gott, der Herr: Dein Herz war stolz, unddu sagtest: Ich bin ein Gott, einen Wohnsitz für Götter bewohne ich mitten imMeer. Doch du bist nur ein Mensch und kein Gott, obwohl du im Herzen geglaubthast, dass du wie Gott bist.

3Gewiss,du bist weiser als Daniel. Kein Geheimnis war dir zu dunkel.

4Durchdeine Weisheit und Einsicht schufst du dir Reichtum. Mit Gold und Silberfülltest du deine Kammern.

5Durchdeine gewaltige Weisheit, durch deinen Handel hast du deinen Reichtum vermehrt.Doch dein Herz wurde stolz wegen all deines Reichtums.

6Darum- so spricht Gott, der Herr: Weil du im Herzen geglaubt hast, dass du wie Gottbist,

7darumschicke ich Fremde gegen dich, tyrannische Völker. Sie zücken das Schwert gegenall deine prächtige Weisheit, entweihen deinen strahlenden Glanz.

8Manstößt dich hinab in das Grab; wie einer durchbohrt wird und stirbt, so stirbstdu mitten im Meer.

9Willstdu dann angesichts deiner Mörder noch sagen: Ich bin ein Gott? Du bist nur einMensch und kein Gott in der Hand deiner Mörder.

10WieUnbeschnittene sterben, so stirbst du durch Fremde; denn ich habe gesprochen - SpruchGottes, des Herrn.

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Antwortpsalm

Dtn32, 26-27.28-29.30.35c-36b (R: 39c)

R Ichbin es, der tötet und der lebendig macht. - R

(GL neu 307, 5)

26 Ich könnte sagen: Sie sollen nicht mehrsein,

I. Ton

kein Mensch soll später noch an siedenken,

27 müsste ich nicht auch ihren Feindangreifen, der meinen Zorn erregt,

(Video) Teil 1: 2. Sonntag der Fastenzeit 28.02.2021 (bis zur 4. Minute) in St. Elisabeth Darmstadt

ihre Gegner, die sich nicht täuschensollen,

die nicht sagen sollen: Unsere Handist erhoben,

der Herr hat nichts von allem getan. - (R)

28 Doch diesem Volk fehlt es an Rat,

ihm mangelt es an Verstand.

29 Wären sie klug, so begriffen sie alles

und verstünden, was in Zukunft mitihnen geschieht. - (R)

30 Wie kann ein einziger hinter tausendherjagen,

und zwei zehntausend in die Fluchtschlagen,

es sei denn, ihr Fels hat sieverkauft,

der Herr hat sie preisgegeben? - (R)

35cdDer Tag ihres Verderbens ist nah,

und ihr Verhängnis kommt schnell.

36abJa, der Herr wird seinem Volk Recht geben

und mit seinen Dienern Mitleid haben. - R

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Jahr I und II

Ruf vor demEvangelium

Vers:vgl. 2 Kor 8, 9

Halleluja.Halleluja.

JesusChristus, der reich war, wurde aus Liebe arm.

Unddurch seine Armut hat er uns reich gemacht.

Halleluja.

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Zum Evangelium Von der Gefahr des Reichtums hat Jesus schon in der Bergpredigtgesprochen: Der Mammon mit seinem Anspruch steht in direktem Gegensatz zumAnspruch Gottes (Mt 6,24). Jesus verdammt die Reichen nicht, er will sieretten. Wie schwierig das ist, sagt das Bild vom Kamel und vom Nadelöhr; dieAussicht hindurchzukommen ist gleich Null. Mit Recht erschrecken die Jünger,ähnlich wie sie beim Wort von der Unauflöslichkeit der Ehe erschrocken sind (Mt19,10). Jesus antwortet ihnen auf zwei Fragen: 1. „Wer kann dann noch gerettetwerden?“ (V. 25), 2. „... was werden wir dafür bekommen?“ (V. 27). Gerettetwird nur, wen Gott rettet; darin sind Arme und Reiche gleich, nur hat Gott esmit den Reichen schwerer: er muss sie zuerst arm machen, und sie müssen sichseiner Hand überlassen. Die zweite, von Petrus ausgesprochene Frage erhälteine doppelte Antwort: Wer Jesus nachfolgt in Armut, Niedrigkeit und Tod, erwird auch bei ihm sein in der kommenden Herrlichkeit; wer alles verlässt, wirdalles gewinnen. Nur durch den Tod hindurch gibt es Wiedergeburt undWelterneuerung. - Mk 10,23-31; Lk 18,24-30; 22,28-30; 1 Kor 6,2; Offb 20,4; Lk 14,26; Mt 20,16; Lk 13,30.

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(Video) Tagesimpuls für Karmontag 2020

Evangelium

Mt19, 23-30

Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dassein Reicher in das Reich Got­tes gelangt

+ Aus dem heiligenEvangelium nach Matthäus

Injener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

23Amen, das sage ich euch: Ein Reicher wird nurschwer in das Himmelreich kommen.

24Nochmalssage ich euch: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher indas Reich Gottes gelangt.

25Alsdie Jünger das hörten, erschraken sie sehr und sagten: Wer kann dann nochgerettet werden?

26Jesussah sie an und sagte zu ihnen: Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aberist alles möglich.

27Daantwortete Petrus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dirnachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen?

28Jesuserwiderte ihnen: Amen, ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird und derMenschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet ihr, die ihr mirnachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israelsrichten.

29Undjeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder, Schwestern, Vater,Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhaltenund das ewige Leben gewinnen.

30Vieleaber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letztenwerden die Ersten sein.

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Fürbitten

Wirbeten zu Christus, der das Licht der Welt ist:

Lassalle Christen auf dein Wort hören und dir nachfolgen.

A.: Wir bitten dich, erhöre uns.

Berühredie Herzen der Menschen, dass sie zum Glauben gelangen.

Machdie Kranken zuversichtlich, und gib ihnen Vertrauen in ihre Helfer.

Schenkejenen den verheißenen Lohn, die um deinetwillen alles verlassen haben.

Herr, unser Gott, alle Menschen willst du um dich versammeln. Lass auchuns zu dir gelangen durch Christus, unseren Herrn. A.: Amen.

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„Nicht um die Veränderung der Verhältnisse geht es Jesus, sondern um die Umkehr desMenschen.

‚Der Mensch ist etwas, dasüberwunden werden muss‘, sagt Nietzsches Zarathustra. Aber diese Überwindungsetzt für Nietzsche den Tod Gottes voraus und die Epiphanie des Übermenschen.Jesus würde dem Ziel zustimmen, aber die Voraussetzung bestreiten.

In der Tat: es geht Jesus umdie Überwindung des Menschen. Aber diese geschieht im Zeichen des lebendigenGottes und im Blick auf Jesus selbst, der von je der Anwalt des Menschen ist.Jesus will gerade so den Menschen überwinden, dass er den Übermenschen in ihmüberwindet. Denn der Übermensch ist der Tyrann schlechthin. Erst wenn derÜbermensch tot ist, kann der Mensch leben. Das Evangelium ist dieSiegesbotschaft vom Tode des Übermenschen. Das aber bedeutet praktisch: ichselbst muss sterben. Mein Eigenwille muss sich von Jesus töten lassen“ (GerhardGloege).

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(Video) Tagesimpuls für Kardienstag 2020

Videos

1. musikalische Gedanken zum Sonntag: 2. Fastensonntag
(Kirchenmusik im Kreuz-Köln-Nord)
2. Benediktinisches Leben heute im Kloster Beuron | AM
(stadtfreiburg)
3. musikalische Gedanken zum Sonntag: 4. Adventssontag 2021
(Kirchenmusik im Kreuz-Köln-Nord)
4. musikalische Gedanken zum Sonntag: 5. Fastensonntag
(Kirchenmusik im Kreuz-Köln-Nord)
5. musikalische Gedanken zum Sonntag: Weihnachten
(Kirchenmusik im Kreuz-Köln-Nord)
6. 150 Jahre Kloster Beuron: Erzabt Tutilo Burger gewährt exklusive Einblicke
(erzbistumfreiburg)

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Author: Trent Wehner

Last Updated: 10/19/2022

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Name: Trent Wehner

Birthday: 1993-03-14

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Job: Senior Farming Developer

Hobby: Paintball, Calligraphy, Hunting, Flying disc, Lapidary, Rafting, Inline skating

Introduction: My name is Trent Wehner, I am a talented, brainy, zealous, light, funny, gleaming, attractive person who loves writing and wants to share my knowledge and understanding with you.